Die Haustür – mit Sicherheit und Blickfang

Die Eingangstür ist das Herzstück des Hauses und ein echter Hingucker. Keine Tür wird so oft geöffnet und geschlossen wie eine Haustür. Sie ist die Pforte zu unserem Ort der Sicherheit und Behaglichkeit. Beim Kauf einer Haustür sollte allerdings nicht nur das Design ausschlaggebend sein, denn Außentüren müssen vor allem gegen Kälte, Witterung und Einbrecher schützen. Das Angebot an Haustüren ist heute nahezu grenzenlos. Es sind viele unterschiedliche Ausführungen erhältlich, die allesamt ihre spezifischen Eigenschaften besitzen.

 

Die Materialien einer Haustür

Haustüren für Passivhäuser müssen Qualitätskriterien erfüllen hinsichtlich Wärmedämmung und Luftdichtheit egal aus welchen Werkstoffen sie bestehen. Jedoch hat jedes Material seine individuellen Vorteile:

  1. Haustüren aus Kunststoff
    Haustüren aus Kunststoff haben den Vorteil, dass sie langlebig und pflegeleicht sind. Außerdem sind sie in vielen Farben, Formen und Designs erhältlich.
  2. Haustüren aus Aluminium
    Haustüren aus Aluminium schützen nicht nur vor Witterungen, sondern sind auch sehr stabil. Wegen ihrer Widerstandsfähigkeit und Stabilität werden sie meist als Haustür für Mehrfamilienhäuser oder andere stark frequentierte Eingangsbereiche eingesetzt.
  3. Haustüren aus Holz
    Klassisch schön sind Türen aus Holz. Sie haben eine sehr gute Wärmedämmung und sind robust. Durch Mehrschichtenlackierungen können diese Türen zusätzlich gegen verschiedene Umwelteinflüsse geschützt werden.

Ob Kunststoff, Aluminium oder Holz – alle drei Materialien können beliebig gestaltet werden. Für die persönliche Note sorgen GestaltungsmöglichkeitenwieEinbrenntechnologien, Lackierungen und Aufsatz-Dekore.

 

Die richtige Haustürfüllung als Highlight

Auf die inneren Werte kommt es an – auch bei einer Haustür! Moderne Haustüren bestehen aus konstruktiven Füllungen, die den Komponenten einer Tür Stabilität verleihen. Nicht nur das Material der Haustür ist wichtig, sondern auch die Füllung muss mit Bedacht gewählt werden. Hochwertige Haustürfüllungen sorgen für eine gute Wärmedämmung. Die Gestaltungmöglichkeiten einer Tür schränken sie nicht ein, im Gegenteil. Jede Tür kann mit exklusiven Füllungen, beleuchteten Gläsern, vollflächigen Paneelen oder Ornamenten ausgestattet werden.Türfüllungen sind Paneele in Sandwichbauweise, die meistens aus Aluminium- oder Kunststoffplatten bestehen. Sie werden in der Mitte mit einem Hartschaumdämmkern verbunden.
Aufsatztürfüllungen sitzen auf dem Flügel. Das bewirkt, dass die Tür von außen wie eine große, einteilige Tür aussieht und man die Flügel selbst nicht mehr erkennt. Diese Technik bezeichnet man als „flügelüberdeckend“ oder auch „Aufsatzfüllung“. Auch ältere Türen können mit einer neuen Haustürfüllung umgestaltet werden.

 

Einbruchschutz und Schlösser

Wenn es um den Schutz von Haustüren geht, ist das Wichtigste, dass Aufbohrschutz und Aushebelsicherung gewährleistet sind. So schützt man sich wirksam vor ungebetenem Besuch. Haustüren sollten aus einbruchhemmenden Elementen bestehen. Automatisch verriegelnde Schlösser, Schwenkriegelschlösser und Verbundsicherheitsglas schützen die Bewohner des Hauses. Lassen Sie sich beim Kauf einer Haustür unbedingt von einem Fachbetrieb beraten, damit Ihre neue Tür auf jeden Fall ihren Ansprüchen entspricht und passend auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt werden kann. Schutz vor Einbrechern bieten Zahlenschlösser oder – ganz modern – Fingerprint-Sensoren. Diese Vorrichtungen machen herkömmliche Schlösser und Schlüssel überflüssig. Auch ein Profilzylinder mit Sicherungskarte kann für einen hochwertigen Schutz der Hausbewohner sorgen. Eine Sicherungskarte kann nur der nachweisliche Besitzer duplizieren lassen und niemand anderes.
Unser Tipp für Ihren Haustürkauf: Am sichersten sind Türen aus Aluminium in der Kombination mit entsprechenden Sicherheitsbeschlägen.

 

Nicht zu vergessen: Die Energieeffizienz der Haustür

Die Energieeinsparverordnung, kurz EnEV genannt, hat 2002 neue Regelungen aufgestellt, die große Sanierungen alter Gebäude und Neubauten betrifft. Danach muss man nicht nur sehr strenge Energiesparmaßnahmen einhalten, sondern es muss auch ein Energiebedarfsausweis ausgestellt werden.
Alte Haustüren entsprechen oft nicht den Mindestanforderungen. Dadurch steigen die Heizkosten, und die Umwelt wird belastet. Um eine gute Energieeffizienz zu erreichen, werden hochwertigeTüren aus mehreren Materialien gefertigt. Dadurch werden positive Synergien erzeugt. Dazu kommen umlaufende Dichtungen, die bei Energiespartüren sogar dreifach vorhanden sind.Um eine optimale Energieeffizienz zu gewährleisten, sollten Haustürkäufer stets auf einen ausreichenden Wärmeschutz achten.

 

Brandschutztüren und Rauchschutztüren

Bei Brandschutztüren handelt es sich um Türen, die selbstabschließend sind. Es gibt diese sogenannten „Feuerschutzabschlüsse“ nicht überall. Wo sie eingebaut werden müssen, ist in der Landesbauordnung festgehalten. Rauchschutztüren sorgen ebenfalls für Sicherheit. Sie müssen dann eingebaut werden, wenn Flure über 30 Meter lang sind. Wie genau die Anforderungen an diese beiden Türen aussehen, ist in der DIN 4102-5 (D) bzw. der ÖNORM B 3850 (Ö) geregelt. Beide legen unterschiedliche Feuerwiderstandsklassen fest. Der Feuerwiderstand beschreibt die Dauer, die eine Tür im Falle eines Brands das Feuer davon abhält, sich auszubreiten. Dabei muss die Tür mindestens den Raumabschluss sicherstellen, so dass das Feuer nicht in andere Räume übergreifen kann.

Durch Mehrkammerprofile erhalten diese Türen ihre nötige Wärmedämmung. Diese Profile sind meist durch robustenStahl verstärkt, wodurch der Haustür ihre nötige Stabilität verliehen wird.